Aktuelles

Unser neues Programmheft für Okt./Nov./Dez.

heft okt nov dez 2018

Vernissage: „verschraubt und zugedremelt“

Im Rahmen der offenen Werkstatt für Handwerk und Technik des Frauenzentrums Cottbus e.V. sind tolle und einzigartige Fotografien entstanden, die in einer Wanderausstellung zusammengefasst wurden. Die Aufnahmen zeigen Mädchen* und junge Frauen* in handwerklichen und gestalterischen Prozessen und transportieren hierbei die Freude am Handwerk und zeigen, dass “Do it yourself” nicht nur ein Motto, sondern auch eine Lebenseinstellung sein kann
Termin: 29. November , 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

hmob zum Antigewalttag

In Kooperation mit dem Mädchenprojekt und engagierten jungen Frauen veranstaltet das Frauenzentrum Cottbus ein Nähevent für den wohltätigen Zweck. Mit allen interessierten Cottbuser_innen wollen wir Sorgenfresser herstellen, verkaufen und den Erlös dem Frauenhaus Cottbus zu Gute kommen lassen.

Termin: 24.11.2018

Zeit: 11:00 – 16:00 Uhr

Bitte meldet Euch rechtzeitig an!

Leseabend in der Lila Villa

Eine Lausitzerin in Bagdad

Das Leben von Dr. Inge Farid in der irakischen Hauptstadt

1940 wurde Inge Farid in der Festungsstadt Peitz geboren. Hier wuchs sie auf, drückte die Schulbank, bestand in Cottbus das Abitur, lernte und arbeitete in der Spreewaldgemeinde Burg. Dann wehte der Lebenswind sie fort aus der Lausitz: Es folgten Studienjahre in Bratislava, und die Liebe zu dem irakischen Musikstudenten Tariq führte sie schließlich in die irakische Hauptstadt. Bagdad wurde für Jahrzehnte zum Lebensmittelpunkt. Gute und schwere Zeiten musste sie bestehen. Inge Farid durchlebte die drei Golfkriege und das mörderische Wirtschaftsembargo. Ein schwerer Unfall zwang sie schließlich zur Rückkehr in die alte Heimat. Das Buch  erzählt die Geschichte ihres Lebens.

Termin: 06. November 2018

Zeit:  18:00 Uhr

Ort: Frauenzentrum Cottbus (Lila Villa)

Unkostenbeitrag: 3,00 €

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an unter info@frauenzentrum-cottbus.de oder telefonisch 0355  473955

Ab 18.10.2018 “wandert” die Ausstellung.

Zu sehen ist sie dann in der Bücherei Sandow, in der GS Christoph Kolumbus.

Die Eröffnung dort ist am 18.10.2018 um 17:00 Uhr.

„Fremde Freundinnen –Gesichter der Migration“

Das Frauenzentrum Cottbus eröffnete eine Ausstellung mit über 20 Frauenportraits

„Fremde Freundinnen“ – bereits im Dezember 2017 hat das Frauenzentrum Cottbus unter diesem Titel Geschichten von Frauen herausgebracht, deren Geburtsort fern von Deutschland liegt.

Warum? Hanka Lindner, Geschäftsführerin des Frauenzentrums beschreibt es so: „Vor dem Hintergrund wachsender globaler Unruhen, Kriege und Flüchtlingsströme und damit einhergehender Veränderungen in der deutschen Gesellschaft, war es unsere Intention, zu zeigen, dass es Migration schon immer gegeben hat. Ohne sie wäre unsere heutige Welt nicht die, die sie ist.

Und wir wollten zeigen, dass die Frauen aus den vielfältigsten Gründen ihre ursprüngliche Heimat verlassen und in Deutschland ein neues Leben beginnen. Außerdem war es uns wichtig, sie aus ihrer „Flüchtlingsanonymität“ zu holen und Frauen kennen zu lernen, die Mutter, Ehefrau, Schwester, Ingenieurin, Pastorin, Künstlerin oder Bäuerin sind.

Mittlerweile ist für uns alle im Cottbuser Frauenzentrum noch die Motivation dazu gekommen, ein Zeichen gegen Fremdenhass, für Respekt und Miteinander zu setzen und uns auf diese Weise in den BürgerInnendialog einzubringen.“

Am 26. Juni 2018 wurde das vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat geförderte Projekt mit einer viel beachteten Fotoausstellung komplettiert. Die engagierte Cottbuser Fotografin Antje Müller, die sich bereits mit anderen sozialen Projekten einen Namen machen konnte, hat 21 Frauen aus 9 Ländern portraitiert. Entstanden sind beeindruckende Fotos von starken Frauen. Für Antje Müller ging es dabei neben dem Fotografieren immer darum, Frauen mit ihren Geschichten kennen zu lernen und die Protagonistinnen von Anfang an in die Ent

wicklung der Ausstellung einzubeziehen. So hat sich für sie und die beteiligten ausländischen Frauen der Titel des Projekts „Fremde Freundinnen“ recht schnell erlebbar gemacht.

Immer mehr Besucherinnen und Besucher kamen an diesem Abend in die Lila Villa, genauso wie es sich Hanka Lindner und Antje Müller gewünscht hatten: durch Portraits, Geschichten und Gespräche einen Zugang zu anderen Kulturen finden und gemeinsam reicher zu werden.

Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung am Klavier durch eine der portraitierten Frauen. ViktoriiaTrakaliuks Leidenschaft gehört der Musik, doch genauso wichtig ist es ihr, als Pastorin Menschen Unterstützung in Problemlagen zu geben.

Noch lange haben deutsche und ausländische Menschen an diesem Abend zusammen gesessen, über Gott und die Welt geredet, Kontakte geknüpft und neue Projekte geschmiedet.

Die Ausstellung wird noch bis Anfang September im Frauenzentrum Cottbus e. V., Thiemstr. 55 zu sehen sein. Folgetermine an anderen Orten sind bereits geplant.

Das Programm zur Bildungsreihe

„Digital durchstarten – Durchsehen statt wegklicken“ finden Sie jetzt unter “Projekte”.

… Viel Spaß beim durchklicken!

Für Fragen, Anregungen oder Wünsche, wenden Sie sich an die Projektleiterin Katharina Görischk.

Hier der komplette Flyer.

E-Mail:         Katharina.goerischk@frauenzentrum-cottbus.de

Buchpräsentation “Fremde Freundinnen-

Geschichten der Migration”

Die Präsentation unseres Buchen war ein voller Erfolg. Die zahlreich erschienen Gäste waren begeistert, genau wie wir. Sollten Sie nicht dabei gewesen sein, haben Sie dennoch die Möglichkeit ein Exemplar bei uns zu erhalten. Kommen Sie einfach vorbei und fragen Sie uns, wir stehen Ihnen gern zur Verfügung.